Bank-Schließfächer überflutet – Kunden bleiben auf Schaden sitzen

Bad Salzdetfurth  Nutzer von 280 vollgelaufenen Schließfächern bleiben wohl auf dem Schaden sitzen. Die Fächer sind nicht gegen sogenannte Elementarschäden versichert

Einsatzkräfte der Feuerwehr und des THW stapeln an dem Fluss Innerste bei Heersum (nahe Bad Salzdetfurth) in einem Durchbruch im Deich Sandsäcke.

Foto: Peter Steffen dpa/lni

Einsatzkräfte der Feuerwehr und des THW stapeln an dem Fluss Innerste bei Heersum (nahe Bad Salzdetfurth) in einem Durchbruch im Deich Sandsäcke. Foto: Peter Steffen dpa/lni

Die Nutzer von 280 vollgelaufenen Schließfächern einer Bank in Niedersachsen bleiben wohl auf dem Schaden sitzen. In eine Sparkassen-Filiale in Bad Salzdetfurth (Landkreis Hildesheim) war während eines Hochwassers Ende Juli Wasser eingedrungen. Die Schließfächer sind nach Angaben der Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine aber nicht gegen sogenannte Elementarschäden versichert, berichtet die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ) am Samstag. Deshalb werde der Schaden den Kunden nicht ersetzt. Sie erhalten von der Sparkasse aber jeweils 50 Euro „für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, zitiert die Zeitung die Bank.

Der Inhalt der Fächer und damit auch der Wert sei nur den Kunden bekannt. Daher sei der Schaden nicht zu beziffern, hieß es von der Sparkasse. Schließfächer in einer Bank gelten eigentlich als ein sehr sicherer Ort. Kunden lagern dort wichtige Papiere, aber auch Wertgegenstände, Gold und Geld.

Auch der Tresorraum der Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen in Bad Salzdetfurth war laut HAZ überflutet worden. Die Mieter der Schließfächer seien aber gegen Elementarschäden versichert. Darunter versteht man Schäden, die durch das Wirken der Natur hervorgerufen werden. dpa

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